Eiskalte Bade-Erlebnisse unter hohen Bäumen

Das war ein Spaß! Auf dem Weg nach Oregon haben wir unter anderem eine Rafting-Tour auf dem Trinity-River gemacht. 6 Stunden lang auf einem doch teilweise recht wilden Fluss, der "Class III" Stromschnellen hatte. Gerade noch so machbar mit einem Kind - allerdings durfte Luis auch faul ohne zu Paddeln am Bug sitzen. Das hat ihm eine Menge eiskaltes Wasser eingebracht, wie man auf dem Foto sieht

 

Flüsse haben uns die gesamte Zeit begleitet. In den Redwoods National Parks haben wir am Eel-River übernachtet und aufgrund der Hitze dort auch ein tolles Bad in dem Teil des Flusses gemacht, der uns nicht gleich weggeströmt hat. Selbst ich war schwimmen, weil das Wasser so herrlich glasklar war!

 

Von den dicken Bäumen in Sequoia und Yosemite sind wir zu den hohen Bäumen in den Redwoods gefahren. Die waren ebenso beeindruckend, weil man mitten im Wald das Ende einzelner Bäume nicht sehen konnte. Teilweise waren sie dann aber doch so dick, dass man mit einem Auto durchfahren konnte. Nicht wir natürlich, aber mit einem kleinen Auto!

 

Nachdem wir all diese tollen Bäume gesehen hatten, wollten Gerrit und ich gerne einen Teil davon mitnehmen - so als Andenken und Schmuckstück für das Haus. Also ist Gerrit eines morgens auf einem Campground einfach mal zum Camphost gegangen, um zu fragen, wo man da etwas bekommen könnte. Zurück kam er mit dem Golfkart des Camphosts, auf dem zwei 70kg schwere Baumscheiben lagen. Eine davon haben wir dann hinter den Rädern auf dem Fahrradträger verstaut. Die zweite drohte Opfer fehlenden Platzes zu werden, bis wir auf die Idee kamen, sie oben auf das Fahrerhaus auf die Alubox mit unseren Werkzeugen zu heben. Kurzum haben wir das Ding dann mit Bändern und viel Muskelkraft hoch gehievt. Liebe Freundin aus Lüneburg mit den Holzfachkenntnissen: falls du das jetzt liest, wir zählen auf dich und deinen Rat, wie wir diese Dinger in Möbelstücke umwandeln können :-)!

 

Im Lassen Volcanic National Park waren wir eine Woche zu früh (aber wir haben keine Zeit mehr zum Trödeln, weil wir noch so viel Strecke vor uns haben)., denn die Straße durch den Park war noch gesperrt. Wir konnten aber wieder an einem schönen See im Park stehen und eine ausgiebige, 5-stündige Wanderung auf den Lassen Peak machen. Gut, wir waren nicht oben, das wäre zu weit gewesen. Aber für unsere Verhältnisse waren wir schon recht hoch und nur noch auf Geröll unterwegs, inkl. Steinschlag, der aber viel weiter hinter uns runter ging.

 

Morgen fahren wir an den Crater Lake, in dem die Wanderwege zwar auch noch wegen Schnee gesperrt sind, man aber zumindest an den See heran kommt, um Fotos zu machen. Der Crater Lake ist der tiefste See in den USA.

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Kommentare: 3
  • #1

    Nadja & Co (Dienstag, 18 Juni 2019 22:47)

    Wow! Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wahrscheinlich wiederhole: was für krasse Fotos!!! Die sehe ich schon in Großformat an der Wand oder in einem Bildband. Toll, was ihr alles zu sehen bekommt! Genießt es! Wir freuen uns für euch!

  • #2

    DUZ (Mittwoch, 19 Juni 2019 09:27)

    Mache mir Sorgen - Ihr verwildert ja völlig. Aber wer kann Euch das verdenken, bei der grandiosen und gleichzeitig reizenden, wilden Natur. Ob aus Euch nochmal zivilisierte Menschen werden? Aber wie sagte Rousseau: "In rerum natura".
    Und noch ein Spruch fällt mir ein: "Fotos lügen nicht". Schön sind sie - die Fotos. Schön ist sie - die Natur! Schön, dass Ihr sie einfangt. Mehr davon!!!

  • #3

    Karin W. (Montag, 24 Juni 2019 09:36)

    Das muß ich auch sagen: Wow!!!!!!! Diese Bäume...... diese Wellen...... diese Berge...!!! Da wünsche ich mir nochmal gesunde Knie und die Kondition eures Alters!!! Sonst halte ich nicht soviel von überflüssiger Bewegung!! Toll, dass Ihr das für uns einfangt und weitergebt- Danke!
    Und auch ich sage: bitte weiter so!!! Guter Kontrast zu unseren sardischen sanften Dünen......
    Liebe Grüße - Karin
    P.S. Warnung: bin zum Familientreffen am 24.8. eingplant - Einwände werden noch entgegengenommen!!