Die Segel sind gesetzt!

Was für ein krasser Unterschied! Eben noch Sand unter den Füßen, salzverklebte Haare und permanent Feuchtigkeit auf der Haut - jetzt in New York Klimaanlagen, lauter Verkehr und Wolkenkratzer um uns herum! Wir haben wieder Schuhe an und unsere gute Garderobe herausgesucht :-)...

 

Wir haben sehr schöne 5 Tage in New York verbracht und eine bunte Mischung aus Kultur, Essen, Unternehmungen zu Fuß, zu Bus, zu Metro, zu Rad und zu Schiff daraus gemacht. Unsere Unterkünfte waren zwei sehr schöne Hotels und strategisch einmal in Lower und einmal in Middle Manhattan gewählt. Am ersten Abend haben wir uns kurz die Erinnerungsstätte von 9/11, die viel kleiner als im Fernsehen wirkende Wall Street und die Freihheitsstatue aus der Ferne angeschaut. Am nächsten Tag in einer geführten Tour haben wir uns Soho, Little Italy und Chinatown angesehen, abends dann eine Segelfahrt zur Freiheitsstatue unternommen und im Park Sandwiches gegessen. Natürlich waren wir auch eine echt gute Pizza bei waschechten Italienern essen - eine Empfehlung der Security Dame vom Flughafen in Houston, die aus NY kam.

 

Auch der Hop-on/Hop-off Bus hat dieses Mal gut geklappt, wir sind den Times Square rauf und runter gelaufen und haben Kilometer hinter uns gebracht. Den Central Park haben wir per Fahrräder erkundet - Gerrit und ich auf einem Tandem und Luis alleine. Als Gerrit hinten saß, konnte er mit seinem Lenker meinen Sattel verstellen, sodass ich permanent nach links oder rechts gedreht wurde. Daraufhin haben wir Plätze getauscht, das klappte besser.

 

Natürlich waren wir auch auf dem Empire State Building. Da unser Hotel in der Nähe war, konnten wir gleich morgens rauf fahren, was uns Schlangen an wartenden Menschen erspart hat. Das Naturhistorische Museum und die öffentliche Bücherei in der 5th Avenue standen wegen der Filme, die dort gedreht wurden, ebenfalls auf dem Plan. Wenn man in New York ist, muss man außerdem bei einem Deli essen, das wurde uns ziemlich schnell klar. Haben wir auch ein paar Mal gemacht, einmal bei einem bekannteren und dort >20 Dollar für ein Pastrami-Sandwich bezahlt! Zugegeben, diese Sandwiches waren sehr gut und frisch von einem Israeli gemacht, der uns noch etliche Dinge mehr ("für die Familie") mitgab, weil er "damals in Israel viele deutsche Touristen hatte" und uns sofort als das identifiziert hat :-).

 

In der Bücherei haben wir in einem großen Archiv nach unseren Ahnen gesucht, aber nur einen einzigen gefunden, den wir auch namentlich eindeutig identifizieren konnten.

 

Dass das der Abschluss unserer Reise war, ist uns gerade noch einmal hier am Flughafen bewusst geworden, wo ich die Zeit bis zum Boarding mit Schreiben nutze. Schade, wir hatten eine echt gute  Zeit hier - aber mehr davon im Fazit, das folgt :-).

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